Als nächstes stellen wir in der Reihe Interior & Design den Blog snug. vor. Doch snug. ist mehr als eine Webseite – Innenarchitektin Kerstin und Architektin Berit führen nämlich gemeinsam ein eigenes “studio für gestaltung” sowie einen dazugehörigen Online-Shop. LIVING erzählen sie von ihren Anfängen, den derzeitigen Projekten und ihrem jeweiligen Wohnstil!
Wann und wie kam euer Konzept für snug. zustande?
Wir haben uns im Sommer letzten Jahres über unsere gemeinsame Freundin Anne kennen gelernt. Sie wusste um unsere Vorhaben, uns selbstständig zu machen und hat uns bekannt gemacht. Da haben wir ganz schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind und unbedingt etwas zusammen machen sollten.
Der Laden war durch einen Zufall schnell gefunden und ist ideal für uns. Er liegt mitten in Hannover in der List, einem netten Viertel mit wunderschönen Gründerzeitbauten.
Dort haben wir eine kleine Werkstatt, in der wir unsere Prototypen bauen, ein Büro und einen Showroom, in dem man unsere Produkte auch “offline” kaufen kann.
Auf unserem snug.blog möchten wir unsere Leser ein bisschen hinter die Kulissen blicken lassen, die Entstehung von Produkten zeigen und Prozesse und Entwicklungen die wir durchleben. Hauptsächlich vertreiben wir unsere Produkte online über unseren snug.shop und bald auch über Händler.
Was inspiriert euch für eure Arbeit?
Alles Mögliche. Das fängt an bei den alltäglichen Dingen des Lebens, die uns umgeben. Besonders Kindheitserinnerungen wie z.b. die alte Kinderbettwäsche, der Kaffeefilter von Oma, das alte Kaffeegeschirr. All die schönen Dinge, mit denen man aufgewachsen ist. Mit der Entdeckung der Design-Blogs hat sich für uns eine neue Welt eröffnet. Hier gibt es eine Menge an Inspirationen aus der ganzen Welt.
Welche Materialien verarbeitet ihr bevorzugt – und warum?
Wir haben zurzeit noch viele Holzprodukte, da wir dieses Material auch selber gut bearbeiten können.
Aber wir haben schon jede Menge neuer Ideen, die auch andere Materialien wie Keramik, Papier, Glas oder Textil einschließen.
Neue Produkte und Designs: Entwickeln sich diese eher durch ausprobieren oder stehen diese quasi mit der ersten Idee fest?
Wie heißt es so schön: “Sometimes getting a good idea is hard work and sometimes ist just there.”
Wir haben eine ganze Ideensammlung. Wenn uns irgendetwas richtig begeistert und wir großes Potential sehen, wird weiterentwickelt.
Nachdem wir einen Prototypen gebaut haben, machen wir uns Gedanken um die Fertigungstechniken. Wir suchen Handwerker, die uns unterstützen und beraten können – was oft gar nicht so leicht ist, da wir mit den Materialien ungewohnte Wege gehen. Manchmal hilft natürlich auch ein bisschen der Zufall bei der Entwicklung.
Lest auf der folgenden Seite mehr zu snug. und dem Wohnstil von Berit und Kerstin:
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Beeindruckend, wenn jemand heute noch etwas von Hand macht. Das Konzept von “snug” gefällt mir überhaupt sehr gut. Freut mich, dass es für die beiden so gut läuft. Weiter so!!!
Aber sagt doch mal, “snug”, was soll das denn eigetnlich heißen?
Ich finde die verwendeten Materialien super. Mir hängt Plastik mittlerweile richtig zum Hals raus. Da sind ehrliche Holz-, Glas- und Stoffprodukte echt mal ne Abwechslung.
Hab bei eurem Post wieder richtig Lust aufs Basteln bekommen.
back to the roots
back to the roots
Der Caravan als Frühstücksbrett ist mein Favorit